Mangelnde Hygiene auf öffentlichen Toiletten

Der Hagleitner-Toilettenreport 2023 offenbart, was Menschen rund um die Notdurft unterkommt. Der Hagleitner-Toilettenreport 2023 offenbart, was Menschen rund um die Notdurft unterkommt; konkret bezieht sich der Bericht auf öffentliche Sanitäranlagen. Bildcredit: APA-OTS/TV-Salon/Hagleitner

Der Hagleitner-Toilettenreport 2023 offenbart, was Menschen rund um die Notdurft unterkommt; konkret bezieht sich der Bericht auf öffentliche Sanitäranlagen Motiv: Feature Fotograf: Anna Rassokha (Schöpferin der Infografik) Fotocredit: Hagleitner/Rassokha (Infografik) Entstehungsort: Lunastraße 5, 5700 Zell am See, Österreich

„Status Klo“ in Österreich: Menschen klagen über mangelnde Hygiene auf öffentlichen Toiletten, das zeigt eine neue Studie

56,9 Prozent der Befragten ekeln sich wiederkehrend; 22,1 Prozent benutzen das WC für alle überhaupt nur im Notfall – Aussendung zum Welttoilettentag am 19. November 2023

Zell am See, 17. November 2023 – Der Hagleitner-Toilettenreport 2023 offenbart, was Menschen rund um die Notdurft unterkommt. Konkret bezieht sich der Bericht auf öffentliche Sanitäranlagen. WC-Papier zum Beispiel fehlt dort regelmäßig; mehrfach sei es nicht vorhanden, sagen 36,5 Prozent der Befragten. 42,3 Prozent erleben Gleiches mit der Seife. 52,7 Prozent beobachten nicht selten: Der Mülleimer quillt über. Interviewt wurden 1.000 Personen: je 500 Frauen, je 500 Männer, je 18 bis 65 Jahre alt. Die Untersuchung hat Appinio durchgeführt, eine Marktforschungsplattform aus Hamburg. Den Auftrag dazu hat der Hygienehersteller Hagleitner gegeben.

Die eklen Top Five

Gefahndet haben die Studienautorinnen und Studienautoren auch nach potenziellen Ekelfaktoren. Dabei ermittelten sie namentlich die Abscheu, etwas anzufassen. So ist ein Top-Five-Index mit Berührungsängsten entstanden. Ganz oben auf der Liste steht die Klobrille, sie belegt Platz eins: 85,2 Prozent finden den WC-Sitz von Grund auf abstoßend, sogar 94,1 Prozent wollen ihn desinfiziert wissen. Auf Platz zwei folgt die Toilettenbürste: 72,4 Prozent graut es davor, hinzugreifen. Für 70,1 Prozent trifft Gleiches auf die Türklinke zu, erreicht hat sie den Bronzerang. 65,9 Prozent schaudert es vor herumliegenden Hygieneartikeln – wie Tampons, Slipeinlagen und Kondomen; solche Abfälle rangieren demnach auf Platz vier. Platz fünf nimmt der Mülleimer ein, der 49,7 Prozent anwidert.

Insgesamt 56,9 Prozent der Befragten ekeln sich wiederkehrend, wenn sie das öffentliche WC aufsuchen. 22,1 Prozent benutzen es überhaupt nur im Notfall.

Auch Kondome landen auf dem öffentlichen WC im Müll

Des Weiteren wurden Verhaltensmuster analysiert: 50,6 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werfen auf der Toilette Tampons weg, 43,1 Prozent Binden; 42,5 Prozent entsorgen Slipeinlagen, 17,8 Prozent Kondome. Inkontinenz-Einlagen beseitigen 11,2 Prozent, 8,6 Prozent tun dies mit Blistern – etwa für Zäpfchen.

Forschungsanlass

Das Motiv für die Studie erklärt Stefanie Hagleitner, die im Hygieneunternehmen das Produktmanagement führt: „Not macht erfinderisch, in puncto Notdurft gilt das auch. Den Innovationsgeist regt an, was eben nicht funktioniert. So entstehen Produkte. Deshalb erheben wir valide den Status quo auf dem Markt. Oder soll ich lieber Status Klo sagen?“

Der Hagleitner-Toilettenreport speist sich aus einer Online-Befragung, deren Feldzeit von 26. September bis 1. Oktober 2023 lief.

Hagleitner

Hagleitner gestaltet Hygiene: Reinigungs-, Desinfektions- und Pflegemittel, Kosmetik – dazu Spender, Dosiergeräte und Apps. Die Ware entsteht in Zell am See in Österreich. Hier hat Hagleitner den Muttersitz; hier wird geforscht, entwickelt und produziert. Zugleich betreibt das Unternehmen Beratungs-, Verkaufs-, Logistik- und Ausbildungsstätten, so agiert es an 27 Standorten in zwölf europäischen Ländern. In 66 Ländern weltweit sind Erzeugnisse ferner über Partner verfügbar.

Was Hagleitner bietet, zielt auf Betriebe und öffentliche Institutionen ab; an Konsumentinnen und Konsumenten richtet sich die Marke hagi.

Rund 1.300 Menschen beschäftigt Hagleitner. Der Umsatz bezifferte sich zuletzt auf 155,8 Millionen Euro, dieses Resultat hat die Firmengruppe im Geschäftsjahr von April 2022 bis März 2023 erzielt.

Familie

Hagleitner Hygiene gibt es seit 1971, dabei ist das Unternehmen fest in Familienhand. Hans Georg Hagleitner hat 1988 die Geschäfte seines Vaters Johann übernommen und lenkt seither den Betrieb. Hans Georgs Töchter Katharina und Stefanie wirken bereits tatkräftig im Management mit: Katharina führt die Geschäfte in Italien und steuert zahlreiche Vertriebsagenden, Stefanie leitet das Produktmanagement und verantwortet die Konsumentenmarke hagi.

Rückfragen

Hagleitner Hygiene International GmbH
Bernhard Peßenteiner
Pressesprecher
+43 664 8549250
bernhard.pessenteiner@hagleitner.com
www.hagleitner.com

Hagleitner-Toilettenreport 2023.pdf
Der Hagleitner-Toilettenreport 2023 offenbart, was Menschen[1] rund um die Notdurft unterkommt; konkret bezieht sich der Bericht auf öffentliche Sanitäranlagen.
Motiv: Feature
Fotograf: Anna Rassokha (Schöpferin der Infografik)
Fotocredit: Hagleitner/Rassokha (Infografik)
Entstehungsort: Lunastraße 5, 5700 Zell am See, Österreich

Hagleitner-Toilettenreport 2023.mp4
[1]Der Hagleitner-Toilettenreport 2023 offenbart, was Menschen rund um die Notdurft unterkommt. Konkret bezieht sich der Bericht auf öffentliche Sanitäranlagen. WC-Papier zum Beispiel fehlt dort regelmäßig; mehrfach sei es nicht vorhanden, sagen 36,5 Prozent der Befragten. 42,3 Prozent erleben Gleiches mit der Seife. 52,7 Prozent beobachten nicht selten: Der Mülleimer quillt über. Interviewt wurden 1.000 Personen: je 500 Frauen, je 500 Männer, je 18 bis 65 Jahre alt. Die Untersuchung hat Appinio durchgeführt, eine Marktforschungsplattform aus Hamburg. Den Auftrag dazu hat der Hygienehersteller Hagleitner gegeben.
Videocredit: APA-OTS/TV-Salon/Hagleitner